• Stillen erleichtert und fördert den Bonding-Prozess, also den Aufbau einer engen, liebevollen Beziehung.
  • Stillen ist ein Mittel der Natur, die Mutter-Kind-Beziehung zu festigen und sie an einander zu binden. Dies ist ganz natürlich und bedarf keiner Rechtfertigung!
  • Es hilft, ein mögliches Geburtstrauma zu überwinden.
  • Wenn das Geburtserlebnis für die Frau nicht befriedigend war (Kaiserschnitt,...), trägt Stillen in positiver Weise dazu bei, die Trauer darüber zu bewältigen.
  • Die Mutter wächst natürlich und damit leichter in ihre neue Rolle.
  • Stillen stärkt das Selbstbewußtsein der Mutter, denn nur sie allein kann in dieser perfekten Weise für ihr Kind sorgen.
  • Stillen wirkt entspannend für die Mutter, weil dabei das "Mutterschaftshormon" Prolaktin freigesetzt wird. Dies stärkt die mütterliche Geduld, was z.B. bei aufreibender nächtlicher
  • Betreuung beinahe überlebenswichtig sein kann. Die Mutter entwickelt mehr innere Ruhe und Gelassenheit.
  • Es fördert eine bessere Verständigung zwischen Mutter und Kind, wodurch die kindlichen Bedürfnisse schneller und besser wahrgenommen und befriedigt werden: Denn die Mutter lernt leichter, die Ausdrucksformen ihres Kindes zu verstehen und den Bedürfnissen entsprechend zu reagieren.
  • Stillen verringert die Frustration beim Kind, weil der Hunger sofort gestillt werden kann und keine Wartezeit durch Flaschenzubereitung entsteht.
  • Es schenkt dem Baby Sicherheit, Vertrautheit und eine Zufluchtsmöglichkeit Stillen bedeutet für das Kind, einen sicheren Hafen anlaufen zu können, wenn es unsicher ist oder mit Ungewohntem konfrontiert wird.
  • Geborgenheit und Wärme
  • Entspannung in Streßsituationen
  • Trost und Beruhigung bei, Krankheit, Schmerz, Unruhe,...
  • Stillen kann eine gute Einschlaf- bzw. Weiterschlafhilfe sein, die auch für die Mutter mit weniger Stress/Wachsein verbunden ist als z.B. Herumtragen
  • Gestillte Kinder, die nahe bei den Eltern schlafen, sodass auch den nächtlichen Bedürfnissen entsprechend reagiert werden kann, haben seltener soziale Probleme, echte Schlafstörungen etc.
  • Stillen ist eine Quelle der Freude für die Mutter in einer durch die neue Lebenssituation sehr anstrengende Zeit
  • Körperliche und emotionale Nähe bilden ein starkes Band der Liebe: Das Baby erfährt das Glück und die Gewissheit, in seiner Gesamtheit angenommen zu werden. Es lernt von seiner Mutter, was es heißt, zu lieben und geliebt zu werden. Diese erste Partnerschaft bildet die Grundlage von seinem Vertrauen ins Leben und in die Welt. Das Baby entwickelt ein Urvertrauen, wodurch es erst soziale Beziehungen zur Mitwelt aufbauen kann.